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Warum erfaßt immer mehr deutschen Haushalte eine Pleitewelle denn immer mehr Bürger müßen Privatinsolvenz?

Warum erfaßt immer mehr deutschen Haushalte eine Pleitewelle denn immer mehr Bürger müßen Privatinsolvenz?
anmelden , Immer mehr Bürger in Deutschlant sind pleite, aber warum ???

Pleitewelle erfasst die deutschen Haushalte

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11 Responses to “Warum erfaßt immer mehr deutschen Haushalte eine Pleitewelle denn immer mehr Bürger müßen Privatinsolvenz?”

  1. Fiene - voll auf Richtlinie says:

    Weil sie zuviel auf Raten kaufen.
    Wer 1000 Euro zur Verfügung hat, alles auf Pump kauft und den Überblick über die zu leistenden Raten verliert, kommt bald mit seinem Geld nicht mehr aus.

  2. Der Elch says:

    Weil leider viele dem schlechten Vorbild unserer Regierung folgen und sich alles auf Pump kaufen, obwohl sie genau wissen dass sie ihre Schulden nicht begleichen können!

  3. Sam W says:

    Weil die Wünsche größer sind, als der eigene Geldbeutel. 5x Ratenzahlung à € 100,- sind insgesamt € 500,- das ist oftmals das gesamte Monatsbudget! Aber für den einzelnen Gläubiger sind das nur je € 100,-

  4. hundfannero says:

    Weil die Menschen nur noch Almosen verdienen in ihrer Arbeit !!

    Die Lebensmittel sind heute in € so teuer,wie damals zu D Mark Zeiten,also doppelt so teuer,aber der Lohn wurde genau umgerechnet oder ist heute niedriger,als damals !!

  5. Lisa P says:

    Wie die anderen schon geschrieben haben, weil viele einfach über ihre Verhältnisse leben, wofür mir auch irgendwie das Verständis fehlt!

    Hab ich nur 1000 Euro im Monat kann ich nicht 1500 Euro ausgeben! Ratenzahlungen und Kredite verbessern die Lage leider nicht wirklich, sondern verschlimmern das ganze meist noch!

    Man muss immer damit rechnen, irgendwann noch weniger als 1000 Euro zu haben und solte von daher nicht wirklich auf Pump leben, weil irgendwann das Geld ja trotzdem fällig wird!

    Die geringen Gehälter sind daran natürlich auch nicht schuldlos!

  6. asochinga hat ´ne Feder says:

    Habe lange in einer Kanzlei mit Schwerpunkt Insolvenzrecht gearbeitet. Es hat sich gezeigt, dass viele junge Leute bei div. Telefon- (Handy) Verträgen enorme Schulden haben. Viele Leute kaufen bei Versandhäusern und bezahlen nicht. Ganz viele Leute aller Altersgruppen haben Schulden bei Gas- und Stromanbietern sowie bei ihren Vermietern, Kreditgebern.

    Kleine Selbständige haben Schulden bei Lieferanten, Finanzämtern und Krankenkassen. Da ihre Kunden teilweise selbst insolvent sind und ihre Rechnungen nicht bezahlen.

    Es ist eine Schleife ohne Ende.

    Da viele ja auch Kindsunterhalt zu zahlen haben, bleibt meist kein pfändbarer Anteil für die Insolvenzgläubiger übrig, selbst wenn sie einen Job haben. Bei Arbeitslosen und Harzt4-Empfängern ist meist eh nix pfändbar, damit eventuell ein kleiner Teil an die Gläubiger abgeführt werden könnte.

    Tja und pleite sind wohl viele, weil sie bestellen auch wenn sie es sich nicht leisten können.

  7. 1/i = -i says:

    Der Deutsche macht neuerdings etwas was der Amerikaner schon lange macht: man kauft auf Pump.

    Aber das ist nicht das einzige, hinzu kommt das immer Mehr beschäftigte im Niedriglohnsektor angekommen sind, aus eigener Kraft ihre Rechnungen daher kaum bezahlen können und auf unterstüzung vom Staat angewiesen sind.

    In Grunde genommen lebt man in Deutschland in weiten Teilen der Bevölkerung von der Hand in den Mund … am seidenen Faden der geldgebundenen Existenz.
    Nur weil wir ein wohlhabens Land sind, heist es nicht das es gravierende soziale Probleme gibt oder wir keine Armut kennen.

    Wir vergessen das nur gerne, das bei den wenigen wirtschaftlichen Gewinnern oftmals sehr viele Verlierer gibt.
    Innerhalb von Deutschland … und international zwischen Staaten gleichermaßen. Da wo man Gewinnt gibt es auch Verlierer, man spricht nur nicht über sie und wenn doch zieht man über die her, anstatt sich ein Kopf darüber zu machen woher die Probleme kommen.
    Ob nun die Schwarzen in Afrika die alle zu doof sind ein anständigen Staat zu bilden oder die Arbeitslosen in Deutschland die einfach zu faul zum arbeiten sind. Es ist immer das gleiche … keine Problemlösung, nur Vorurteile.

    Und wie das nun mal so ist mit den seidenen Fäden, die reißen gerne mal, und dann bleibt vielen kaum eine andere möglichkeit als in Privatinsolvenz zu gehen …

    denk doch mal nach, ich z.B. bin ein einfacher Student, führe ein bescheidenes Leben, habe keine Kinder, kein Auto, Luxus ist ein Fremdwort, lebe in einer billigen WG, spare an allen Ecken und Enden … und habe trotzdem laufende Kosten von ungefähr 300 € im Monat, da drin sind Miete, Versicherungen, Anschlüsse und was noch so an regelmäßigen Rechnungen anfällt.

    Zusätzlich brauch ich noch Geld zum Essen und kulturelles Leben sollte man eigentlich auch haben … vielleicht ab und zu mal neue Klamotten.

    Jetzt nehm mal eine größere Familie, 2 Kinder. Ich mag mir gar nicht ausmalen was die im Monat an Geld zusammen kriegen müssen, damit die einigermaßen über die Runden kommen. 800-1000 € laufende Kosten halte ich da schon für realistisch, bei ein bescheidenen Lebensstil …

    20% etwa der arbeitenden Bevölkerung verdienen unter 800 €, aber nicht weniger als 400 € im Monat.

    Was 400 € oder weniger verdient sind sogenannte Minijobs oder “Ein-Euro-jobs” und fallen so aus der Statistik raus. Die sind weder wirkliche Arbeitnehmer (obwohl die teilweise wirklich schuften), noch wirklich Arbeitslos … in Grunde sind die genau auf der Schwelle dazwischen. Eine künstliche geschaffene Branche um Menschen zu beschäfftigen und Arbeitslosen-Statistiken zu schönen …

    Wie hoch ist da wohl die Wahrscheinlichkeit das Arbeiterfamlien nicht wirklich mehr als 800-1600 € im Monat zu verfügung haben? (von alleinerziehenden mag ich gar nicht erst reden)
    Ziemlich hoch … und genau die Familien sind es die sich verschulden und pleite gehen. Und oftmals machen die es nicht weil man in einer Spätrömischen Dekadenz leben … nein, oftmals entsteht sowas aus der Not heraus. Z.B. deren Auto ist kaputt gegangen und man brauch eins um zur Arbeit zu kommen … und schon nimmt man ein Kredit auf um ein neues bezahlen zu können, damit man den Job nicht verliert.

    Nun muss der Kredit abbezahlt werden, was zusätzliche Kosten im Monat bedeuten… was bedeutet das man weniger für Nahrung und Kleidung z.B. zur Verfügung hat.

    Irgendwann ist man auch so weit das amn einfache Rechnungen nicht mehr zahlen kann, wie von Versandhäusern, Strom, Wasser oder ähnliches …

    Und du fragst warum viele Deutschen Pleite sind …

    Wusstest du das die Armutsgrenze in Deutschland bei 605 € (Ost) und 730 € (West) im Monat liegt? Alles was drunter ist, darf sich durchaus als arm bezeichnen, jeder der ein Minijob hat ist demnach arm … obwohl er arbeitet.
    Wer da om Lohn in der nähe liegt, den wird es wohl kaum besser gehen.

    Die soziale Schieflage in Deutschland gründet dadrauf das auch einfache Arbeiten nicht entsprechend entlohnt werden. Und selbst die Arbeiten die einst gut bezahlt wurden … da fallen die Löhne.
    Und die Unternehmen machen Gewinne …
    Da sind sie wieder die:Gewinner und Verlierer.

    Es gibt nur wenige Unternehmen, einige werben sogar damit, das sie ihren Gewinn mit den Arbeitnehmern teilen. Aber solche Firmen sind leider die Ausnahme …

    Dies ist z.b. der Grund warum ich persönlich für ein Flächendeckenden Mindestlohn bin. Danach wird es immer noch ein Lohngefälle geben, es wird Menschen geben die wahnsinnig viel verdienen und Menschen die immer noch wenig verdienen … aber es wird kein Lohn mehr geben der so niedrig ist, das man davon nicht mehr leben kann.

  8. Garuda says:

    Geschäft geht pleite, Arbeitsplatzverlust, geringere Löhne, alles wird teurer, Leben über die Verhältnisse, etc.

  9. Harald K says:

    Weil sie kein Geld mehr haben.

  10. vertico_jo says:

    Logischer weise kommte es bei den meisten dadurch,weil sie immer mehr ausgeben
    als wie sie es rein bekommen !
    Aber es sind auch viele,die immer gut verdient haben,und auf einmal arbeitslos sind
    und die laufenden Kosten wie z.b. für.s Haus oder Auto nicht mehr abtragen können !

  11. NanoBot says:

    Weil ein Bürger im Unterschied zur Regierung oder grossen Konzernen, nicht beliebig viel Geld aufnehmen kann.
    Einer Bank schiebt man Milliarden nach, einem Privaten oder kleinen Firma dreht man den Hahn zu.

    Schweizer Fernsehen:
    Nachricht 1: “Die Wirtschaft erholt sich um 1 %.”
    Nachricht 2: “Noch nie gab es soviele Firmenpleiten wie dieses Quartal”

    Ja, was stimmt den nun ? Ach so, die Kleinen sterben, die Grossen machen mehr Umsatz und das nennt man dann Wachstum !

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